Allgemein 24 Dezember 2020

Fotokarten gestalten: Tipps für schöne Fotos

Fotokarte gestalten

Eine Fotokarte gestalten gelingt am besten, wenn Sie gute und lustige Fotos haben. Und Sie machen großartige Fotos, indem Sie mit Licht, Effekten und Kameraeinstellungen spielen. Kaartje2go hat viele Tipps und Tricks zum Fotografieren für Sie aufgelistet, damit Ihre Fotokarten noch schöner werden!

Automatische oder manuelle Fotografie?

Bevor wir mit lustigen Effekten oder Tricks beginnen, um Ihre Fotos noch schöner zu machen, möchten wir Ihnen zwei verschiedene Arten des Fotografierens vorstellen. Wenn Sie eine Digitalkamera besitzen, können Sie wählen, ob Sie automatisch oder manuell fotografieren möchten. Die meisten Menschen schießen im automatischen Modus. Die Kamera bestimmt dann für jede Situation, welche die besten Einstellungen für das Licht sind. Wenn Sie Ihre Kamera auf manuelle Fotografie einstellen (auf Ihrer Kamera mit M gekennzeichnet), entscheiden Sie, wie viel Licht die Kamera ‚einfängt‘. Bei der manuellen Fotografie haben Sie also Einfluss auf das Ergebnis Ihres Fotos. Wollen Sie weiterhin automatisch schiessen? Überspringen Sie diesen Absatz und gehen Sie direkt zu dem Absatz über das Thema des Fotos. Für alle, die manuell schießen möchten, erklären wir kurz die Grundlagen. Schlagen Sie im Handbuch Ihrer Kamera nach, um herauszufinden, welche Tasten zu verwenden sind.

Manuelle Fotografie: ISO, Blende und Verschlusszeit

Mit der manuellen Fotografie können Sie das Ergebnis Ihres Fotos beeinflussen. Sie fotografieren manuell mit drei Einstellungen Ihrer Kamera: ISO, Blende und Verschlusszeit. Diese drei Komponenten bilden das Belichtungsdreieck, mit dem Sie die Belichtung des Sensors in der Kamera einstellen. Wenn Sie einen Komponent ändern, wirkt sich dies auch auf die beiden anderen Komponenten aus. Am Ende versucht man immer, die richtige Balance zwischen den drei Komponenten zu finden. Was die drei Komponenten bedeuten und wie sie anzuwenden sind, wird im Folgenden beschrieben.

Fotokarte gestalten ISO
Aufgrund eines hohen ISO-Wertes ist das Bild dieses Fußballers am Abend gut belichtet.

ISO

Der ISO-Wert Ihrer Kamera ist die Lichtempfindlichkeit des Sensors in Ihrer Kamera. Die ISO beginnt normalerweise mit der Zahl 100 und steigt bis 25600 oder mehr. Je höher die Zahl, desto lichtempfindlicher ist der Sensor in Ihrer Kamera. Wie hoch Sie Ihren ISO-Wert einstellen, hängt von der verfügbaren Lichtmenge ab. Aufnahmen im Freien an einem sonnigen Tag werden mit einem ISO-Wert von 100 gemacht, während Sie abends möglicherweise einen ISO-Wert von 3200 oder höher benötigen. Bitte beachten Sie, dass das Foto umso körniger wird, je höher der ISO-Wert ist. Wenn Sie fotografieren möchten, ist die ISO immer Ihr Ausgangspunkt. Von dort aus stellen Sie die beiden anderen Elemente des Belichtungsdreiecks ein.

Fotokarte gestalten Blende
Wegen der großen Blende (niedrige Zahl) ist das Tor in diesem Bild scharf und die Allee mit Bäumen ist unscharf.

Blende

Mit der Blende stellen Sie die Größe das Öffnungsverhältnis Ihres Objektivs ein, die weniger oder mehr Licht zulässt. Auf diese Weise können Sie feststellen, ob Ihr Hintergrund scharf oder sehr unscharf wird, was zum Beispiel bei Porträts schön sein kann. Eine große Blende ergibt wenig Tiefenschärfe, so dass nur ein bestimmter Teil Ihres Bildes scharf ist. Dies wird dann durch eine niedrige Zahl, wie z.B. f/3,5, angezeigt. Eine kleine Blende ergibt eine große Tiefenschärfe, so dass der größte Teil Ihres Fotos scharf ist. Dies wird durch eine hohe Zahl, wie z.B. f/22, angezeigt. Die Herstellung einer Fotokarte mit einem Foto mit geringer Tiefenschärfe schafft eine einzigartige Karte!

Fotokarte gestalten Verschlusszeit
Bei einer langen Verschlusszeit wird die Bewegung in einem Bild eingefangen, während bei einer kurzen Verschlusszeit das Aufnahmeobjekt fixiert wird.

Verschlusszeit

Der letzte Teil des Belichtungsdreiecks ist die Verschlusszeit. Dies bestimmt, wie lange Licht auf den Sensor Ihrer Kamera fällt. Bei einer kurzen Verschlusszeit fällt nur ein Bruchteil einer Sekunde Licht auf den Sensor. Auf diese Weise können Sie ein sich bewegendes Objekt wie ein vorbeifahrendes Auto im Fokus erfassen. Beispielsweise beträgt eine kurze Verschlusszeit 1/8000, was einer acht tausendstel Sekunde entspricht. Bei einer langen Verschlusszeit befindet sich viel mehr Licht auf dem Sensor, so dass Sie Bewegungen erfassen können. Eine Verschlusszeit von 10 Sekunden wird als lange Verschlusszeit bezeichnet. Mit einer langen Verschlusszeit nehmen Sie beispielsweise die Bewegung in einem Wasserfall auf. Wollen Sie eine lange Verschlusszeit verwenden? Fotografieren Sie mit einem Stativ oder einer stabilen Oberfläche, damit sich die Kamera nicht versehentlich bewegt.

Durch die Anwendung dieser Grundprinzipien können Sie das Ergebnis Ihres Fotos beeinflussen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Einstellungen, damit Sie selbst erleben können, wie die Kohärenz der drei Teile funktioniert und welche Wirkung sie auf Ihre Fotos haben.

Definieren Sie das Thema Ihres Fotos

Bevor Sie ein Bild aufnehmen, bestimmen Sie zunächst, was das Thema Ihres Bildes sein soll. Dann denkt man darüber nach, wie das Endergebnis aussehen soll. Wie sieht der Hintergrund Ihres Fotos aus? Können Sie selbst etwas hinzufügen oder müssen Sie für Ihr gewünschtes Foto an einem anderen Ort stehen? Machen Sie mehrere Fotos und spielen Sie mit den Einstellungen, damit Sie genügend Fotos zur Auswahl haben. Denken Sie daran, dass ein Foto in der Regel nie auf einmal richtig ist.

Drittel-Regel

Spiel mit verschiedenen Kompositionen und Ausschnitten

Finden Sie es toll, Ihre Fotos ein wenig herausfordernder zu machen? Dann spielen Sie mit verschiedenen Kompositionen. Fotografieren Sie Ihr Thema von mehreren Seiten und sehen Sie, welche Seite Ihnen am besten gefällt. Wenn Sie dies tun, werden verschiedene Elemente Ihres Motivs Aufmerksamkeit erregen und Ihre Fotos werden viel weniger langweilig. Sie können sich auch den Raum um das Thema herum ansehen. Sie können hierbei die Drittel-Regel anwenden. Mit der Regel der Dritten teilen Sie das Bild in 9 Bereiche auf und fotografieren das Motiv Ihres Fotos genau an einem Schnittpunkt. Bei den meisten Digitalkameras können Sie ganz einfach ein Gitter einstellen, so dass Sie ein Gitter durch Ihren Sucher oder auf Ihrem Bildschirm sehen. Wenn Sie Ihr Motiv nicht genau in der Mitte fotografieren, werden Ihre Fotos weitaus weniger langweilig! Und die Herstellung einer Fotokarte mit einem solchen Foto sorgt für ein schönes Ergebnis.

Fotografieren am Abend

Wenn Sie abends fotografieren wollen, ist der Einsatz von Licht sehr wichtig. Achten Sie darauf, nicht zu viel Licht zu verwenden, aber achten Sie auch auf Unterbelichtung. Wenn Sie für Ihre Fotokarte fotografieren, achten Sie darauf, dass Ihr Motiv ausreichend belichtet ist. Wir raten Ihnen auch, keinen Blitz zu verwenden, da dies zu einer Überbelichtung führt. Schließlich ist es am besten, abends ein Stativ zu verwenden, da dies unbeabsichtigte Bewegungen auf Ihren Fotos verhindert!

Spontanes Foto

Fotokarte gestalten mit spontanen Fotos

Fällt es Ihnen schwer, spontan Fotos zu machen? Dann müssen Sie dafür sorgen, dass die Person, die fotografiert wird, nicht sofort bemerkt, dass Sie fotografieren. Fotografieren Sie zum Beispiel, wenn er oder sie spricht oder, wenn es sich um ein Kind handelt, wenn er oder sie spielt. Manchmal dauert es sehr lange, bis man ein gutes Foto hat. Machen Sie dann genügend Fotos, so dass Sie ausreichend Fotos für die Fotokarte haben. 

Experimentieren Sie mit dem Blitz!

Blitzlicht führt in der Regel zu überbelichteten Fotos. Sie werden auf Ihrem Foto viele überbelichtete Bereiche sehen, aber nicht unbedingt. Wollen Sie einen besonderen Effekt erzielen? Experimentieren Sie mit dem Blitz. Wenn Sie beispielsweise im Freien fotografieren und das Licht hinter den Blitz kommt, dann kann die Verwendung des Blitzes einen sehr schönen Effekt erzielen. Verwenden Sie Ihren Blitz auch dann, wenn Sie meinen, es sei nicht notwendig. Das ergibt oft die besten Effekte in Ihren Fotos! Spielen Sie bei der Verwendung des Blitzes mit den Einstellungen Ihrer Kamera, so dass Sie aus vielen verschiedenen Fotos auswählen können.

Lange Verschlusszeit
Bei einer langen Verschlusszeit ist der Verschluss Ihrer Kamera länger geöffnet, so dass Ihre Kamera Bewegungen einfangen kann.

Spiel mit der Belichtung in Fotos

Wollen Sie eine Fotokarte mit einem schönen Effekt machen und fotografieren Sie oft manuell mit Ihrer Digitalkamera? Stellen Sie dann eine lange Verschlusszeit ein und schütteln Sie die Kamera, so dass alle Lichter durcheinander geraten. Ein Foto am Abend hat einen ganz besonderen Effekt! Übrigens können Sie das Licht auch bewegen lassen, ohne Ihre Kamera zu bewegen. Denken Sie zum Beispiel an Wunderkerzen. Mit einer langen Belichtungszeit von 5 oder 10 Sekunden können Sie problemlos mit einer Wunderkerze gemalte Figuren aufnehmen. Machen Sie zum Beispiel ein Herz oder ein Wort in den Himmel, kurz nachdem Ihr Partner das Bild aufgenommen hat. Verwenden Sie jedoch ein Stativ, damit der Hintergrund nicht verwackelt wird. Übrigens sind solche Fotos perfekt für eine Weihnachts- oder Neujahrskarte.

Schöne Bilder im Urlaub machen

Wollen Sie schöne Bilder für Ihre Urlaubskarten machen? Dann gibt es einige Dinge, die Sie berücksichtigen müssen. Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie Ihre Kamera kennen. Denken Sie über die verschiedenen Funktionen nach, die für Sie beim Fotografieren wichtig sind, und überlegen Sie, ob Sie wissen, wie Sie sie auf Ihrer Kamera finden können. Üben Sie auch zu Hause mit allen Tasten, damit Sie die schönen Momente im Urlaub nicht versehentlich an sich vorbeiziehen lassen. Testen Sie darüber hinaus einige Tage vor Ihrer Abreise noch einmal, ob Ihre Kamera so funktioniert, wie sie sollte. Stellen Sie sicher, dass die Batterien geladen sind und dass Sie eine zusätzliche Batterie und ein Ladegerät mitnehmen. Schließlich empfehlen wir Ihnen, in die Kultur Ihres Urlaubslandes einzutauchen. Nicht überall wird einem gedankt, wenn man fotografiert. Sie sind sich nicht sicher, ob Sie irgendwo fotografieren dürfen? Dann fragen Sie zuerst.

Auf diesem Bild sind einige Teile des Schnees besser beleuchtet. So können Sie genau sehen, wie durch Überbelichtung weißer Schnee entsteht!

Grauer oder blauer Schnee auf Bildern? Tipps

Wenn Sie einen Wintertag fotografieren möchten, werden Sie regelmäßig enttäuscht. Der Schnee auf Ihren Fotos ist oft grau oder blau, während der Schnee durch Ihren Sucher wirklich weiß ist! Das Problem liegt bei Ihrer Kamera, denn sie stellt die Belichtung falsch ein. Der Schnee reflektiert so viel Licht, dass Ihre Kamera nicht weiß, was sie tun soll. Der Belichtungsmesser Ihrer Kamera gerät dann durcheinander, was dazu führt, dass Ihre Kamera eine zu kurze Verschlusszeit verwendet. Glücklicherweise kann man dies manuell lösen, indem man mehr Licht hinzufügt und sich daher bewusst für eine Überbelichtung entscheidet. Auf diese Weise erhalten Sie ein Bild mit Schnee, der wirklich weiß ist. Sie fügen mehr Licht hinzu, indem Sie eine längere Verschlusszeit anwenden oder indem Sie die Blende vergrößern (niedrigerer f-Wert). Lesen Sie noch einmal den ersten Tipp zur automatischen und manuellen Fotografie. Natürlich können Sie auch ein Schwarz-Weiß-Foto machen, aber dadurch wird die Winterlandschaft viel unauffälliger. Übrigens macht es im Winter oder um Weihnachten Spaß, eine Fotokarte mit einer Winterlandschaft zu machen! Sind Sie auf der Suche nach originellen Ideen für ein Weihnachtsfoto? Lesen Sie unseren Artikel und lassen Sie sich inspirieren!

Geburtskarte

Tipps zur Fotografie von Neugeborenen für Ihre Geburtskarte

Fotografieren Sie schon eine Weile und werden Sie bald Mutter oder Vater? Dann können Sie die Fotos für die Geburtskarte mit einigen einfachen Tipps zur Neugeborenenfotografie selbst machen. Eine Geburtskarte mit Foto ist eine schöne Möglichkeit, Ihrer Familie und Freunden Ihren Kleinen vorzustellen! Wollen Sie Ihr Baby nackt oder allein in einer Windel fotografieren? Heizen Sie den Raum, in dem Sie fotografieren, damit Ihr Baby nicht friert. Legen Sie Ihr Baby auf eine weiche Unterlage neben ein Fenster, das viel Licht, aber kein direktes Sonnenlicht herein lässt. Machen Sie dann Fotos von Gesicht, Händen, Füßen und Augen Ihres Babys. Wenn Sie Ihre Geburtskarte anfertigen, haben Sie eine große Auswahl an Fotos zur Hand und können alle Details Ihres Wunders festhalten. 

Fotokarte gestalten: Welche Papiersorte?

Sobald Sie die Fotos für Ihre Fotokarte aufgenommen und ausgewählt haben, ist es Zeit für Ihre Fotokarte. Sehen Sie sich auch unseren Artikel mit tollen Fotokarten Ideen an. Laden Sie Ihre Fotos auf die Karte hoch, fügen Sie einen schönen Rahmen hinzu und schreiben Sie einen persönlichen Text. Wählen Sie dann die Papiersorte Ihrer Karte. Bei einer Fotokarte ist die Papiersorte Hochglanz die beste Wahl. Die Fotos auf Fotokarten, wie Hochzeitskarten oder Einladungen, werden dann optimal zur Geltung kommen!

Eine schöne Fotokarte gestalten

Diese Tipps zur Fotografie bringen Ihre fotografischen Fähigkeiten auf die nächste Stufe. Denn durch kleine Anpassungen an Ihren Einstellungen oder Ihrer Komposition können Sie originelle Fotos für Ihre Fotokarten machen, damit Sie eine einzigartige Fotokarte gestalten können.